Magyar Agar Jahresausstellung Gelsenkirchen 2012 (rm)

Es ist wie so oft im Leben, erstens kommt es anders und zweitens…

Aus dem Magyar Agar Fest wurde eine Geschichte mit Licht und Schatten. Und bringen wir es gleich hinter uns und fangen mit dem Schatten an. Nach kaum 30 km Stau auf der Anreise, Pfingsten ist vielleicht nicht die beste Zeit um sich über Deutschlands Autobahnen bewegen zu wollen, habe ich mein WoMo gleich mal im Sumpfgebiet Emscherbruch versenkt. Super Leistung! Aber in Gelsenkirchen bekommt man geholfen. Der Vereinspräsident persönlich erschien mit dem Bahntraktor und zog meine Karre wieder raus. Danke. Kurze Zeit später trifft Jörg ein. Zusammen wollen wir unsere Hunde lüften gehen. GsD nehme ich nur einen Hund mit. Gelsenkirchen hat auf seinem riesigen Vereinsgelände einen schönen Auslauf. Dort angekommen sollen die Maggies sich mal die Füsse vertreten. Dabei kommt es zu einer Rauferei, die zu einer Beißerei eskaliert. Folge: Jörgs Hund Erdrész trägt eine lange und tiefe Wunde am Hals davon. Erdész wird sofort in die Tierklinik nach Essen gebracht und dort unter Narkose zusammengenäht. Es ist Nacht als Jörg und sein Hund aus Essen zurückkommen. Als wichtigste Nachricht bleibt, Erdresz wird wohl wieder vollständig gesund werden. Über die Gründe für den schrecklichen Vorfall habe ich seither oft nachgedacht. Die Hunde kennen sich gut. Viele Treffen im Verein, lange gemeinsame Spaziergänge, immer mit viel Freilauf, diverse Übernachtungen von Jörg bei uns und alle Hunde auf demselben Sofa und dann noch die eigentlich günstigere Rüdenkombination.  Ich weiß es nicht.

Ein Wochenende das so beginnt, erholt sich nicht mehr vollständig. Und dass, obwohl fast nur noch schönes von der Veranstaltung zu berichten ist. Tolles Wetter, sehr nette Gastgeber, das schöne Gelände der Gelsenkirchener und natürlich schöne, zum Teil sogar sehr schöne, Magyar Agarak; Kulinarischer Höhepunkt: Currywurst mit Pommes (im Pott ein Muss). Es gab natürlich auch eine Ausstellung, die Ergebnisse werden nachgereicht, wenn der WRV Westfalen Ruhr sie online hat. Sorry, ich kann mir die ganze Siegerschar nicht im Kopf behalten und mit Papier und Bleistift auf dem Platz rum zu rennen und Notizen machen will ich nicht. Man verpasst sonst die Dinge am Rande.

Ich war mit Farkas von Salomon Mikéas vertreten. Der erreichte ein V3 in der offenen Klasse und dass trotz des schlechtesten Ausstellers der Welt (habe mir mal wieder einen Anschiss im Ring abgeholt(Und es war nicht der erste in meinem Leben 😉 ). Der Jahressieger und BoB, soviel habe ich mir dann doch gemerkt, wurde Devaj Csongor, der leider im Ehrenring nicht ins Stechen kam. Jahressiegerin 2012 wurde Farkas von Salomon Maja, die auch noch den Titel „bestes Gangwerk“ erhielt. Den „schönsten Kopf“ hatte ihr Bruder Milos.

Hier beide Jahressieger zusammen. Links Devaj Csongor, Rechts Farkas von Salomon Maja

Das Meeting wurde wie erwartet turbulent. Allerdings hätte ich mir Sache noch schlimmer vorstellen können. Aber es ging zu Teil schon recht geräuschvoll zu im Vereinsrestaurant. Am Ende eines langen Tages waren alle froh, endlich die Möglichkeit zu haben ihre Hunde zu versorgen und dann ein kleines Veltins-Kaltgetränkt auf die Rasse erheben zu können.

Der nächste Tag brachte den großen Preis von Gelsenkirchen.

P.S. Hier kommt der Link zu den Ergebnissen der Jahresausstellung der Magyar Agarak 2012 in Gelsenkirchen:

http://www.wrv-westfalen-ruhr.de/downloads/CAC120526_Ergebnisse.pdf

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