Reisevorbereitungen (rm)

Nach dem Vorfall während der JAS und den daraus resultierenden Folgen, richtet sich der Blick wieder nach vorne auf die nächste Woche anstehende Reise nach Ungarn.

Aber der Reihe nach. Mein Lieblings-Erdész hat in Gelsenkirchen nach einer Beißerei eine Wunde am Hals davon getragen. Sie wurde sofort in der Tierklinik in Essen versorgt. Es wurde im weiteren Verlauf der Wundbehandlung schnell klar, dass ein Start zwei Wochen später bei der Coursing-Europameisterschaft illusorisch sein wird. Ja, sogar das ziehen der Fäden wäre in den Zeitraum unserer Reise gefallen. Deshalb und weil es alles andere als schön ist, den anderen Hunden beim Wettbewerb zuzusehen und mit dem eigenen Hund bei dem Spektakel am Rande zu stehen, hat sich Jörg entschieden nicht nach Ungarn zur EM mitzufahren.

Ich bedauere das außerordentlich, hatte ich mich doch auf eine schicke Herrenreise nach MagyarAgarLand gefreut. Auf der anderen Seite kann ich seine Beweggründe gut verstehen. Man nennt es wohl eine Ironie des Schicksals, dass ich, der ich seit Januar auf die Läufigkeit meiner Hündin Szende warte und sie mehr aus Übermut zur EM gemeldet habe, jetzt derjenige bin, der seinen Hund an den Start bringt (Wenn sie nicht in den verbleibenden Tagen noch läufig wird, was ich meinem Mädel durchaus zutraue) . Jörg hingegen, der sich seit Monaten fest auf den Termin in Ungarn eingerichtet hatte, bleibt mit verletztem Hund zuhause. Kopf hoch Jörg, gute Besserung Erdész!

Dieser neue Umstand wirkt sich natürlich direkt auf dieses Blog-Projekt aus. Bin ich ursprünglich davon ausgegangen den Jörg (und Erdrész) zur EM zu begleiten und ohne Hund nur als Helfer, Koch, Fotograf und Chronist tätig zu sein, so bin ich jetzt als Einzelperson mit zwei Magyar Agarak unterwegs. Da wird der Fotografen- und Chronisten-Part schwer leiden. Schade, aber wer weiß, vielleicht geht ja trotzdem was.

Jetzt wird jedenfalls umstrukturiert.  Anderes Auto, andere Packlisten, große Teile der bisherigen Vorplanung sind perdu. Vieles will Bedacht werden, so wenig wie möglich soll vergessen werden. Irgendwie drängt sich in die kurze Zeit bis zur Abreise auch noch ein „kleiner“ Abstecher nach Freiburg. Dort soll ich am Sonntag als Bahnbeoachter tätig werden. Nebenher wird noch berufsgetätigt. Es wird eine intensive Zeit.

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