Ungarn Reise – Mittwoch (rm)

Jetzt sitz ich hier. Ein kleines Kaff irgendwo im ungarischen Hinterland. Vor mir ein Bier und der erste Pokal. Und das am Tag der Anreise. Aber der Reihe nach…

Mittwochmorgen 3.oo Uhr, der Wecker klingelt nicht. Das ist in sofern bemerkenswert, als das ich das Elektrogerät auf eben 3.00 Uhr gestellt hatte. Die Tatsache, dass sich der Wecker auf den 12 Stundenbetrieb verstellt hatte und ich 3.oo pm als Weckzeit eingerichtet habe, stellt sich erst viel später heraus.

Mittwochmorgen 4.35 Uhr, mit einem halboffenen Auge staune ich, dass es schon hell wird. Und dass vor 3.00 Uhr! Ein Blick auf die Uhr verrät: Ich habe verschlafen.

Mittwochmorgen 5.oo Uhr, Aufbruch; Szende, Mikéas und ich sitzen im MagyarRacer und nehmen das Projekt Coursing-EM 2012 in Angriff.

Pipi, Frühstück, Nürnberg, Hundepipi, Regensburg, bißchen Tanken, Vignette, Österreich, Linz, Hundepipi, richtig Tanken (Oed), Pipi, Wien…

Mittwochmittag 13.3o Uhr, kurz hinter Wien; Ein kurzer Anruf bei Jutka ergibt, dass die Familie Szanka heute Nachmittag auf dem EM-Gelände sein wird. Ich schmeiße meinen Plan direkt zum Ferienhaus zu fahren um.

Ungarn, Mautgebühr, Hundepipi, Pipi, Budapest…

Mittwochnachmittag 16.oo Uhr, Dunakeszi; Ankunft auf dem Coursingground; Nach allgemeiner Begrüßung mache ich mich auf die Suche nach der WRV-Coursing-Maschine. Es ist nämlich so: Der WRV-Kurpfalz hat sich eine Coursing-Maschine gegönnt. Sie wurde in Finnland gebaut. Ihr Schöpfer bot an, sie auf dem Weg nach Ungarn zur EM in Oberhausen „abzuwerfen“. Eine kurze Recherche ergab, in Ungarn könnten sie noch eine Reserve-Maschine brauchen. Dehalb kommt es zu folgender Verabredung. Unser finnische Freund Viki nimmt die nagelneue Maschine mit nach Ungarn. Dort steht sie dem EM-OK zur Verfügung und ich transportiere das gute Stück nach der Europameisterschaft nach Oberhausen.

Mit der Ansage „suche nach Viki, dem Finnen“ fahre ich mal auf den EM-Camping-Platz. Keine Handynummer, nix. Und, oh Wunder, ich halte auf ein blaues Kreuz auf weißem Grund zu, spreche die Leute unter der Fahne an und stehe vor Viki. Und neben ihm steht unsere Coursingmaschine. Wir packen die Maschine ein und bringen sie zum Coursingfeld, wo die Operator die verschiedenen Hasenzüge fürs Wochenende testen. Die Ungarn bekommen eine kurze Einweisung von den Finnen am neuen Gerät und der erste Testlauf, sozusagen die Premiere, läuft mein Mikéas. 🙂

Mittwochabend 18.15 Uhr; Ankunft im Ferienhaus. Ich werde begrüßt wie ein alter Bekannter. Sehr schön. Die Hunde bekommen Abendessen und ich packe unsere Sachen aus . Als ich mir später ein Bier hole, bekomme ich dazu noch einen Pokal in die Hand gedrückt. Villam Kupa 2. Platz. Den hatte ich letzten August wohl hier stehen lassen. Meine erste Windhundreise, die mit einem Pokal beginnt.

Spät Abends, in der Ferienhausküche wird mir klar, das Coursingfeld riecht. Es riecht nach italienischer Küche. Irgendein Kraut muss dort wachsen, dass bei mir normalerweise in den Topf kommt. Ich werde die Tage mal nachschauen müssen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s