Seehundrennen (rm)

Der Wetterbericht versprach ein Ende der Regenfälle. Wann genau, dass ließ er gefährlich offen. Und so kam es in Sachsenheim dicke und zwar von oben. Regen ist nicht des Rennhunds Freund und die Freunde des Windhundes mögen meist auch lieber Sonnenschein. Immer wenn man dachte, jetzt lässt der Regen nach, dann legte er wieder zu. Und so wurde erstmal um eine Stunde verschoben. Irgendwann setzte sich der Helmut auf seinen Monstertraktor und fuhr Runden. Und der Regen ließ nach. Um dann wieder zu zulegen Und weil man im strömenden Regen beim besten Willen und auch mit bester Gerätschaft das Wasser nicht so schnell aus der Bahn bekommt, wie es wieder hineinläuft, wurde wieder verschoben. Vollkommen zu Recht, denn das Geläuf war tief und es stand teilweise das Wasser drauf. So um die Mittagszeit entschieden die Verantwortlichen, dem Rennen noch eine Chance zu geben und zwar um 14.oo Uhr. Der Regen hatte aufgehört und man hoffte die Bahn bis zu diesem Zeitpunkt in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Während des Vormittags hätte man allenfalls Seehundrennen ziehen können. Vielleicht mit einem Bündel Heringe als Hasenersatz.

Und dann geschah das Wunder: Es fing nicht wieder an zu regnen. Im Gegenteil, plötzlich und ohne Vorwarnung brach die Sonne durch. Die Sachsenheimer Rennbahn trocknet schnell ab. Folgerichtig konnte am Nachmittag Windhund-Rennsport stattfinden. Es wurde zwar nur ein „Notprogramm“ abgewickelt, aber das war allemal besser, als umsonst nach Sachsenheim gefahren zu sein. Das Restprogramm bestand im Grunde aus dem ersten Vorlauf. Die Hunde wurden dann nach den Zeiten dieses Laufes gewertet. Die Grey-Besitzer bekamen ihre Extrawurst, die „Könige“ der Rennbahn starteten nach allen Anderen am Ende des Renntages. Es wurde noch ein schöner Windhund-Nachmittag. Die zum Teil ausgezeichneten Zeiten sprechen für die Bahn und die Entscheidung der Verantwortlichen das Rennen am Nachmittag doch noch zu starten. Es gab, meines Wissens nach, keine nennenswerten Vorkommnisse oder Verletzungen.

Die Magyar-Agárak starteten national gewertet, nach Geschlechtern getrennt, 3x Rüden und 3x Hündinnen. Eigentlich schade, aber nach dem „Ausrutscher“ von Perri Eingangs der Halbkurve 1, kann ich die Mädelsbesitzer verstehen, die lieber getrennt laufen lassen wollten.

Das hätte auch richtig schief gehen können.

Trotzdem war es mal wieder schön den Magyar Agár in Aktion zu sehen. Und so gingen die Läufe aus:

Betcha Katcha Penny Lane 32,08
Betcha Katcha Pepsi 32,65
Lara 32,69

Thajras Erdesz 31,63
Betcha Katcha Phillus 31,94
Betcha Katcha Perri 32,42

Es gab also mit Penny Lane und Erdész zwei Dukaten-Gewinner. Herzlichen Glückwunsch.

Im übrigen sollten man mal über die Einkreuzung des Seehunds nachdenken. Nur so für den Fall, dass uns der Klimawandel mehr Regen in Mitteleuropa beschert. Seehund-Rennverein (SRV) klingt doch auch irgendwie gut, oder?

Die beeindruckenden Bilder stammen, wie könnte es anders sein, von Karin Kölsch. http://www.windhundknipser.kk-pix.de/index.php/fotos/rennen/187-dukatenrennen-sachsenheim

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