Die Magyar Agár Mädels in Versoix (jl)

Hatte mir fest vorgenommen auch ein paar Sätze zu dem Rennen der Magyar Agár Hündinnen bei der Europameisterschaft in Versoix zu liefern. Dies soll jetzt geschehen.

Es liegt mir besonders am Herzen, weil in Versoix auch meine Freunde aus Sachsenheim, Thomas und Jessi,  mit ihrer Lala am Start waren. Lala (Betcha Katcha Penny Lane) hat zur Freude vieler Magyar Agár Freunde in diesem Sommer zu einer tollen Form gefunden und wir haben mächtig die Daumen gedrückt, dass sie nicht noch vor Versoix läufig wird und die Form konservieren kann. Nach dem Gewinn des Verbandssieger Rennens in Köln, dass wir leider nicht gesehen haben, hat sie sehr souverän beim Deutschen Derby in Hamburg, Mitte August, dort u.a. gegen ihren Bruder Phillus laufend, den Titel gewonnen und ihre Extraklasse unter Beweis gestellt. Mit dieser Form war sie aus meiner Sicht die Top Favoritin für Versoix, auch weil die EM und WM Titelverteidigerin aus Ungarn der Jahre 2011 und 2012 nicht nominiert war.

In Versoix gab es bei den Hündinnen ein respektables Feld. Von 11 nominierten waren dann immerhin 10 am Start. Darunter die Gewinnerin des Internationalen Deutschen Derby 2013, Pannon Oriental Ari, die beim Bundessieger Rennen im Juni in beiden Vorläufen gezeigt hatte, wie schnell sie sein kann und dort leider unglücklich, durch Verletzung, ausscheiden musste und im Finale nicht mehr dabei war. Ebenfalls dabei Peggy Lou, die Schwester von Lala, die in Frankreich steht, die junge Dévaj 1976 Fortély von Katerina und 4 der Smiling Rose E’s (E’Wicaby,E’Pauwau, E’Oota Dabun, E’Kiwichinok). Auch am Start  Fecske Repüjl und Betcha Katcha Onuka. Letztere hatten wir auch noch nie zu Gesicht bekommen.

Damit war klar, dass die Hündinnen das anstrengendere Programm vor sich hatten, denn mit 10 Starterinnen waren Vorlauf, Halbfinale und Finale angesagt. Da bei den sonst relativ kleinen Feldern selten 3 Läufe zu bewältigen sind, kam hierdurch zusätzliche Spannung auf. Leider würde ich nicht alle Läufe der Hündinnen verfolgen können, weil die Vor- und Nachbereitung meiner Jungs natürlich Priorität hatte.

Meine einzige Sorge, was Lala betraf, war ihr Gewicht. Sie war so schlank, wie ich sie bisher noch nicht gesehen hatte. Mir war nicht 100%ig klar, ob ihr im Finale nicht etwas die Substanz fehlen würde. … Gott sei Dank hat sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet.
Lala hat in allen 3 Läufe eine herausragende Leistung gezeigt und gewann völlig verdient den Europameister Titel mit den Bestzeiten aller Magyar Agár an diesem Tag (darunter eine 31,13 und eine 31,16).  Vize Europameisterin, ebenso souverän und im Finale nur knapp 2/10 hinter Lala, wurde Ari. Auf Platz 3 konnte sich schließlich Peggy Lou schieben und E’Wicaby (die in Vorlauf und Halbfinale auch tolle 31er Zeiten gelaufen war) kam auf 4 ein, vor Fortély und Fecske. Die Magar Agár Hündinnen haben mit ihren tollen Läufen die Leistungsfähigkeit ‚unserer‘ Rasse auf der Rennbahn unterstrichen, was von den Zuschauern bei der Siegerehrung lautstark honoriert wurde.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals an Lala, Thomas und Jessi, wir freuen uns riesig für Euch! Unsere Anerkennung an dieser Stelle aber auch für Ari und Mandy und alle anderen Finalteilnehmerinnen!

Die beste in Europa 2013: Lala! (Foto: Thomas Fiedler)

Die beste in Europa 2013: Lala! (Foto: Thomas Fiedler)

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