Hubertusrennen 2013 … gab es ja auch noch (jl)

Längst ist die Rennsaison 2013 vorbei und ich bin, nach meiner vollmundigen Ankündigung, noch ein paar Sätze zum Abschlussrennen in Oberhausen schuldig. Mittlerweile hat Robert einige Eindrücke zum Hubertusrennen an dieser Stelle vermittelt und ein Bild der Veranstaltung gezeichnet. Werde deshalb versuchen die Zahl der Dubletten im Griff zu halten 😉

Irgendwie war es zwiespältig. Das letzte Rennen der Saison stand an. Einerseits war die nahende Pause sehr willkommen, aber damit war auch klar, dass Erdész‘ 3. Rennsaison schon wieder vorbei sein würde. Nach dem Regenrennen in Sachsenheim und ebenfalls nicht besonders trockenen Veranstaltungen in Versoix und Hamburg, hatten wir uns einen sonnigen Saisonabschluss gewünscht, so wie wir ihn in  Oberhausen gewohnt sind. Wie Robert schon verraten hat, wurde nichts daraus, im Gegenteil.

Für das Hubertusrennen hatten insgesamt 5 Magyar Agár gemeldet. Neben meinen beiden Jungs waren Dévaj 1976 Ficko (noch ein 1/2 Jahr jünger als Dobos), seine Schwester Fanfar, die ihre Rennpremiere gab und die Hündin von Rainer, Lara, am Start. Damit waren 4 Vertreter des WRV Kurpfalz im Rennen. Ich hatte in meinen kühnsten Träumen mit einem vollen Feld gerechnet, dazu hat es aber nicht ganz gereicht. Es war auch so eine respektable Veranstaltung für die Maggies 🙂

Nachteil des 5er Starterfeldes, der Renneuling musste gleich im Vorlauf in dem kompletten Feld ran. Gott sei Dank hat dies Farfan gelassen und erstaunlich souverän gemeistert. Zum Rennverlauf lässt sich vermelden, dass Farfan deutlich besser, als in den Trainingsläufen gestartet ist, die wir gesehen hatten und Erdész im Vorlauf, wo der Boden auf der Ideallinie noch akzeptabel war, nicht so gut wegkam.

de braun photography vl hubertusrennen

Dobos, unter gelb, führt das Feld am Ende der Startgeraden an – Vorlauf Hubertusrennen 2013 (Foto: de Braun Photography)

Am Ende der Startgeraden war Dobos schon ein Stück enteilt und auch Lara  vor ihm platziert. Aus dieser Konstellation heraus gelang es ihm nicht, in der Kurve weiter vorzukommen, denn Lara lief auch konsequent innen. Der Vorsprung von Dobos war dann auch im Ziel sehr deutlich. Erdész schob sich aber noch auf den 2.n Platz vor.

Ich hatte mir zum Saisonabschluss noch einmal einen Sieg von Erdész erhofft. Daraus wurde nichts, weil mit den andauernden Regenfällen und der arg strapazierten Ideallinie, gerade in den Halbkurven 1 und 2, Erdész nicht bevorteilt war. Er läuft, wenn immer es möglich ist, eng an den Rails. Im Finale war der Boden dort so tief, dass er trotz besserem Start, als im Vorlauf und besserer Position, nach Absolvierung der Startgeraden, seine Kurvenbeschleunigung nicht wirksam zum Einsatz bringen konnte. Dobos lief, wie üblich, nicht auf dieser Linie und hat dadurch sicherlich einiges an Kraft gespart. So konnte Dobos auch im Finale seinen guten Start und die tolle Early Pace in einen Vorsprung ummünzen, den Erdész bis ins Ziel zwar deutlich verkleinern, aber nicht egalisieren konnte. Toller Auftritt von Dobos, der damit seinen 3.n Saisonsieg einfuhr und mit Erdész gleichziehen konnte. Erdész wurde Zweiter und ich habe den Verdacht, dass sie punktgleich die Rennrangliste der Magyar Agár Rüden 2013 anführen werden 😉 Bin nicht ganz sicher, aber nach meiner Rechnung hat das MagyarRacer Team in 2013 in 8 Rennen  70 Punkte eingefahren und diese brüderlich aufgeteilt.

Hinter meinen beiden Rennsemmeln kam Ficko ins Ziel, dann Lara und auf 5 die tapfer laufende und keineswegs enttäuschende Fanfar. Sie hatte in beiden Läufen ihre Renntauglichkeit unter Beweis gestellt. Schön, dass Ficko, Birgit und Martin, aus dem hohen Norden sich die Ehre gaben und wir bei der Gelegenheit auch Ficko’s Rudelgenossinnen zu Gesicht bekommen haben.

Der Wanderpokal für den schnellsten Rüden wird nach dem Erfolg von Dobos weitere 12 Monate von uns geputzt und vielleicht bleibt er nach dem Hubertusrennen 2014 ja ganz bei uns.

Bis dahin vergeht aber noch viel Zeit und eine, hoffentlich genauso schöne, Rennsaison 2014 liegt noch komplett vor uns.

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Wer will es sehen? Finale EM 2013 Versoix MA Rüden (jl)

Es gibt richtig schöne Videos von den Magyar Agarak Läufen bei der EM 2013 in Versoix.

Thajra's Erdész - Europa Rennsieger 2013 / Versoix

Thajra’s Erdész – Europa Rennsieger 2013 / Versoix

Danke, Tom Velek, für die Genehmigung eines hier zu zeigen.

Hier geht’s zum Finallauf der Rüden

Hier nochmal die Verteilung der Decken im Finale
Rot: Ábel
Blau: Dobos
Weiss: Erdész
Schwarz: Pötti
Gelb: E’Sioux

Zwischenspiel (rm)

Der Magyaragármensch hat Glück. Aus dem Universum der Möglichkeiten ist er bei dem besten Lebensbegleiter angekommen, den man sich nur wünschen kann. Er beruhigt die vom Alltag wundgescheuerten Nerven. Der Schlaf wird nie friedlicher sein, als an der Seite eines Windhundes. Seine Freude lässt uns lächeln. Seine Energie gibt uns ein Gefühl der Freiheit. Eine Freiheit die auch in unserem Leben stecken könnte. Der Hund lehrt uns den den Begriff Loyalität täglich aufs Neue. Ihn interessiert nicht unser Kontoauszug, die Marke unseres Autos, der soziale Stand unserer menschlichen Freunde. Von ihm bekommen wir jeden Tag eine neue Chance.

Aber das Glück ist ein scheues Reh. Und der Windhundmensch braucht Glück. Eigentlich ist unser Land zu eng für solch ein freies Tier. Denn lässt man seinen Magyar Agár von der Leine, dann bemerkt man sie wieder, die Flut der Besitzansprüche, Gebote und Verbote hinter jeder Hecke, Drähte an jeder Wiese.

Wenn wir die Windhundsportstätten aufsuchen, dann hoffen wir immer auf das Glück des Tüchtigen. Denn der reibungslose Ablauf ist auch durch die fleißigsten Hände nicht zu garantierten. Und da Windhundsport eine Outdoor-Veranstaltung ist und es trotz gegenteiliger Behauptungen auch bei guter Kleidung schlechtes Wetter gibt, brauchen wir das berühmte Wetterglück.

In Oberhausen hatten wir in den letzten Jahren dieses Wetterglück. Schöne Frühlingsgefühle und goldene Oktobertage waren unsere Begleiter. Vielleicht lag es an mangelnder himmlicher Unterstützung. Immerhin hat der WRV Kurpfalz dieses Jahr auf die Hubertusmesse verzichtet. Petrus hielt heuer den großen Regen für angemessen und so wurde das Herbstrennen zu einem Test für Mensch, Tier und Technik.

Dabei war am Abend zuvor noch eitel Sonnenschein, buntes Laub gepaart mit T-Shirtwetter. Aber der Morgen brachte den Racern das Gefühl einer beginnenden Sintflut. Jetzt ist eine Grasbahn durchaus ein Freund des Wassers. Das satte Grün kommt ja schließlich nicht von selbst. Aber heftiger Dauerregen und ein Feld von über 100 Hunden sind ein Test fürs Geläuf. Ein Test, den die Bahn in Oberhausen bestanden hat. Denn unter Bedingungen bei denen Sandbahnen schon lange die Segel streichen müssen, konnten ein Rennen stattfinden. Nur die zweiten Vorläufe fielen den Fluten zum Opfer. Allerdings war die Grasnarbe am Ende der Finalläufe am Limit oder schon ein Stück darüber hinaus. Und hier zeigt sich vielleicht der wahre Nachteil einer Grasbahn. Während die Sandbahn nach so einem Wochenende nur abgezogen werden muss, ist für das Kurpfälzer Racinggreen eine längere Regeneration angezeigt. Hier wird die Geduld der Windhundfreunde bis zum nächsten Frühling auf die Probe gestellt.

Solche Gegebenheiten erproben aber auch vermeintliche Gewissheiten. Zum Beispiel, dass schnelle, große Windhunde nicht auf eine Grasbahn gehören. Das Hubertusrennen 2013 zeigte ein anderes Bild. Natürlich beschleunigt der Puls, wenn im strömenden Regen Greyhounds und Magyar Agarak an den Start geführt werden. Aber während ich auf den letzten Regenrennen auf Sand immer wieder in der ersten Halbkurve Windhunde in Not sehen musste, zogen die Athleten beim WRV Kurpfalz sicher ihre Bahn. Ein einzelnes Rennen taugt sicher nicht als empirische Grundlage. Die aber die Beobachtung in Oberhausen zeigt, eine Grasnarbe gibt den Windhunden, die beim Rennen auch ihre Krallen einsetzen, mehr Halt als der nasse Sand. Und so gab es keine rutschenden Hunde am Ende der schnellen, ersten Gerade.

Wasser und Elektrizität gehören nicht zusammen. Und so war der große Regen eher eine Herausforderung für die Technik des WRV. Nicht der Hasenzug bekam Probleme mit dem Regen. Unser Sumner-System beschleunigt auch unter solchen Bedingungen schneller als jeder Whippet. Die feine Elektronik der Zeitnahme erwies sich als Achillessehne. Denn so modern auch die bildgestützte Zeitnahme in Oberhausen ist, dass Klappe-auf-Signal muss von den Startkästen ins Zielhaus. Irgendwo zwischen 350ziger und Zielkamera fand das Wasser seinen Weg. Gott sei Dank fiel die Zeitnahme am betroffenen Kasten gegen Ende der Veranstaltung aus. Bei den Finalläufen lässt sich ein Windhundrennen auch gut nach Einlauf werten.

Schön war auch mal wieder Besuch aus Ungarn zu haben. Judit Szanka brachte ihre „amerikanischen“ Whippets beim Hubertus-Rennen an den Start. In ihrem Gepäck waren auch noch zwei Magyar Agár Welpen aus dem J-Wurf. Die zwei Hündinnen wurden ihren deutschen Besitzern übergeben. Zusätzlich zu diesen Joungstern gab es einiges Maggie-Jungblut zu sehen. Dévaj Hajsza machte ihre ersten Lizenzläufe. Dévaj Fanfár lief ihr erstes Rennen und gleich in ihrem ersten Lauf ein Fünfer-Feld und strömender Regen. Hat sie aber sehr schön gemacht! Mit dabei, ihr Bruder Fickó. Von den Hui´s Morningstars Kennel waren Ápárd und Andor zu Besuch. Auf das Debüt der Magyar Agarak aus diesem Kennel sind wir alle sehr gespannt.

In der Pause saß ich zusammen mit Jutka beim Kaffee. Es dauerte nicht lange und es bildet sich eine kleine Schlange vor unserem Wohnmobil. Alle wollten zu Jutka. Sei es um den einen oder anderen Tipp zu bekommen, einen Hund vorzuführen, sich über kommende Würfe im Dévaj 1976 Kennel zu informieren oder einfach nur persönlich zu grüßen. Menschen aus halb Europa waren froh, dass Jutka den weiten Weg nach Oberhausen auf sich genommen hat. Und für jeden nahm sie sich Zeit, für jeden hatte sie ein gutes Wort. Vielleicht sollten die, die sich so gerne an der Person Judit Szanka reiben, darüber meditieren. Dass ihre Whippets mit einem ersten und einem zweiten Platz ordentlich abräumt haben, hat mich sehr gefreut.

So gab es am Abend eine Menge glückliche Gesichter. Bei den Menschen und bei den Windhunden sowieso. Denn das haben zwei- und vierbeinige Racer gemeinsam, die Rennbahn ist ein Platz zum Glücklichsein.

Und damit gebe ich an Jörg zurück, der uns das Hurbertusrennen aus magyaragar-sportlicher Sicht in Szene setzen wird. Nur soviel schon jetzt, seine Buben haben den Laden mal wieder gerockt.

Saisonabschluss Rennbahn 2013 (jl)

Mit den beiden Rennen in Sachsenheim (Dukatenrennen, 06. Okt) und Oberhausen-Rheinhausen (Hubertusrennen, 20. Okt) ist die 2013er Saison für unser Team schon wieder zu Ende gegangen. Leider wurden wir bei beiden Rennen nicht vom Wetter verwöhnt. Die Veranstaltungen arteten, durch intensive Regenfälle, eher zu Schlammschlachten aus. Spass gemacht haben sie trotzdem.

Das Dukatenrennen 2013

Kurz vor Meldeschluss für das Sachsenheimer Herbstrennen gab es Signale, dass 9 Magyar Agár gemeldet hätten, was uns positiv überraschte. Leider gab es dann 3 Abmeldungen. Es blieb ein respektabeles 6er Feld, darunter, zu unserer Überraschung, auch der Pötti aus Wien.

Dauerregen in Sachsenheim (Foto: Karin Kölsch)

Dauerregen in Sachsenheim (Foto: Karin Kölsch)

Schon der Ausstellungssamstag war sehr feucht  und der Regen, der zwischenzeitlich mal aufgehört hatte, setzte in der Nacht zum Sonntag wieder ein.  An einen pünktlichen Start des Rennens war, mit Wasser auf dem Geläuf, nicht zu denken und so kam es, wie im Vorjahr, zu einer stundenweisen Verschiebung und der Entscheidung, dass es nur einen Lauf geben würde.  Die Bodenverhältnisse waren sehr schwer und insbesondere auf der Gegengeraden waren die konsequent innen laufenden Hunde eher benachteiligt. Hier war die Bahn am weichsten.

Die „Finalläufe“ wurden in der Zusammensetzung der im Programmheft ausgedruckten Vorläufe angesetzt, so dass bei den MA Dobos, Erdész und Lala zusammenlaufen würden und in einem weiteren Lauf Fortély, Lara und der Pötti. Die Ergebnisreihung erfolgte nach den gelaufenen Zeiten.

Die Zeit am Sattelplatz war Erdész mal wieder viel zu lang. Er gab das mit üblicher Lautstärke und Getobe zu Verstehen. Dummerweise hat Dobos gelernt und stimmt mittlerweise kräftig mit ein.

Wann geht's jetzt endlich los? (Foto: Karin Kölsch)

Wann geht’s jetzt endlich los? (Foto: Karin Kölsch)

Der Lauf von Dobos (rot), Erdész (blau) und Lala (weiss) war sehr spannend. Meine Jungs waren bis auf die Zielgerade hinaus in der Lage das Rennen offen zu gestalten. Zunächst ging Dobos nach vorn und führte bis zum Ende der Gegengeraden, dann zog Erdész innen durch …

Im Zielbogen liegt Erdész noch vorn (Foto: Karin Kölsch)

Im Zielbogen liegt Erdész noch vorn (Foto: Karin Kölsch)

Durch den Zielbogen hindurch sah es fast so aus, als wenn Erdész die Spitze würde halten können, aber dann kam Lala. Sie hatte schon auf der Gegengeraden  versucht ganz nach vorn zu laufen, was ihr aber nicht gelang.  Auf der Zielgeraden hat sie dann aber nochmals Gas gegeben und Erdész noch vor der Ziellinie abgefangen. Damit ist sie ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat gezeigt, dass ihre tolle Form gehalten hat.

Fortély (rot) und Lara (blau) etwas flotter aus dem Kasten, als derPötti (Foto: Karin Kölsch)

Lara (blau) am flottesten aus dem Kasten (Foto: Karin Kölsch)

Toller Kampf zwischen Fortély und Lara (Foto: Armin Hauke -

Toller Kampf zwischen Fortély und Lara (Foto: Armin Hauke – Picture Grafie)

In dem anderen Lauf setzte sich Pötti, trotz im Vergleich zu Fortély und Lara schlechterem Start, überlegen durch und erzielte eine 32,5 sec. Damit war er schneller als Dobos, der eine 32,6 erzielt hatte, aber langsamer als Erdész, mit seiner 32,4 und Lala, mit 32,3 sec. Die ersten vier MA lagen also sehr eng bei einander. Hinter Dobos plazierten sich Fortély und Lara.

Die verdiente Siegerin - das Lala (Foto: Karin Kölsch)

Die verdiente Siegerin – das Lala (Foto: Karin Kölsch)

Bei der Siegerehrung gab es dann noch Aufregung, weil die Besitzerin von Pötti ihren Spass daran hatte zuzusehen, wie ihr Hund wild knurrend versuchte auf Erdész, der vor ihm stand, loszugehen. Ich sah mich dann genötigt Erdész vom Siegerpodest zu nehmen, um keine Bissverletzung zu riskieren.

Wie der Herr, so's Gescherr (Foto: Karin Kölsch)

Wie der Herr, so’s Gescherr (Foto: Karin Kölsch)

Erdész giftet zurück (Foto: Karin Kölsch)

Erdész giftet zurück (Foto: Karin Kölsch)

… zum Verlauf des Hubertusrennen und zu einem Saison Resümee des MAGYARRACER Team mehr in Kürze hier

Erdész – Kind seiner Eltern … (jl)

Der Windhund Rennsport ist in Deutschland „nur“ eine Hobbyveranstaltung. Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch hier alle Mittel und Wege beschritten werden, um erfolgreich zu sein oder aber auch die Basis des Erfolges anderer in Zweifel zu ziehen. Irgendwie menschlich, aber hin und wieder finden hier bestimmte Zeitgenossen einfach kein Mass.

Nach dem Gewinn des Europameistertitels in Versoix wurden wieder Zweifel laut, ob Erdész einen sauberen Stammbaum hat, sprich, dass der auf seiner Ahnentafel genannte Vater korrekt ist. Hintergrund der Überlegung: Der kann doch nur gewinnen, weil Greyhound drinsteckt.

Thajra's Erdész - Europa Rennsieger 2013 / Versoix

Thajra’s Erdész – Europa Rennsieger 2013 / Versoix

Obwohl wir dem Thema Ausstellung keine grössere Bedeutung zugemessen haben, hat Erdész auch hier den ein oder anderen Titel errungen (DWZRV Champion für Schönheit & Leistung, Jahresjugendsieger 2010, DWZRV Jugend Champion, Österreichischer Jugend Champion, Hungaria Prima Junior, LJS Hessen Thüringen 2010, LS NordBY 2012).

Dies kann von jedem in der Magyar Agár Database ( http://www.sighthound-trophy.com/madb/) nachgelesen werden. Trotzdem wird versucht, seinen Ruf mit leichtfertig ausgesprochenen, unüberlegten Verdächtigungen zu beschädigen.

Vielleicht bringen ja den ein oder anderen folgende Informationen zu der Einsicht, dass es ungesund werden könnte, weiterhin solche Vermutungen bzw Behauptungen zu verbreiten.

1. Wie für eine seine Schwestern, liegt der Abgleich der DNA Probe von Erdész, die Bestandteil seiner Prädikatskörung durch den DWZRV ist, mit denen seiner Eltern, Thajra’s Csinos und Dévaj Villam, vor. Die DNA Beauftragte des DWZRV schrieb mir hierzu „Erdész ist ein Kind der angegebenen Eltern. Es besteht nicht der geringste Zweifel“

2. Erdész hat außerdem, wie auch vorher erwähnte Schwester, an dem Mars-Test teilgenommen. Hierzu erklärt die DWZRV DNA Beauftragte „Die Schleimhautproben von Thajra´s Erdész waren bei der Probensammlung für die Etablierung der Rasse MA für den Mars-Test dabei. Alle eingeschickten MA ergaben einen von den Greys zu unterscheidenden Cluster. “

Dem möchte ich nichts mehr hinzufügen  😉

Die Magyar Agár Mädels in Versoix (jl)

Hatte mir fest vorgenommen auch ein paar Sätze zu dem Rennen der Magyar Agár Hündinnen bei der Europameisterschaft in Versoix zu liefern. Dies soll jetzt geschehen.

Es liegt mir besonders am Herzen, weil in Versoix auch meine Freunde aus Sachsenheim, Thomas und Jessi,  mit ihrer Lala am Start waren. Lala (Betcha Katcha Penny Lane) hat zur Freude vieler Magyar Agár Freunde in diesem Sommer zu einer tollen Form gefunden und wir haben mächtig die Daumen gedrückt, dass sie nicht noch vor Versoix läufig wird und die Form konservieren kann. Nach dem Gewinn des Verbandssieger Rennens in Köln, dass wir leider nicht gesehen haben, hat sie sehr souverän beim Deutschen Derby in Hamburg, Mitte August, dort u.a. gegen ihren Bruder Phillus laufend, den Titel gewonnen und ihre Extraklasse unter Beweis gestellt. Mit dieser Form war sie aus meiner Sicht die Top Favoritin für Versoix, auch weil die EM und WM Titelverteidigerin aus Ungarn der Jahre 2011 und 2012 nicht nominiert war.

In Versoix gab es bei den Hündinnen ein respektables Feld. Von 11 nominierten waren dann immerhin 10 am Start. Darunter die Gewinnerin des Internationalen Deutschen Derby 2013, Pannon Oriental Ari, die beim Bundessieger Rennen im Juni in beiden Vorläufen gezeigt hatte, wie schnell sie sein kann und dort leider unglücklich, durch Verletzung, ausscheiden musste und im Finale nicht mehr dabei war. Ebenfalls dabei Peggy Lou, die Schwester von Lala, die in Frankreich steht, die junge Dévaj 1976 Fortély von Katerina und 4 der Smiling Rose E’s (E’Wicaby,E’Pauwau, E’Oota Dabun, E’Kiwichinok). Auch am Start  Fecske Repüjl und Betcha Katcha Onuka. Letztere hatten wir auch noch nie zu Gesicht bekommen.

Damit war klar, dass die Hündinnen das anstrengendere Programm vor sich hatten, denn mit 10 Starterinnen waren Vorlauf, Halbfinale und Finale angesagt. Da bei den sonst relativ kleinen Feldern selten 3 Läufe zu bewältigen sind, kam hierdurch zusätzliche Spannung auf. Leider würde ich nicht alle Läufe der Hündinnen verfolgen können, weil die Vor- und Nachbereitung meiner Jungs natürlich Priorität hatte.

Meine einzige Sorge, was Lala betraf, war ihr Gewicht. Sie war so schlank, wie ich sie bisher noch nicht gesehen hatte. Mir war nicht 100%ig klar, ob ihr im Finale nicht etwas die Substanz fehlen würde. … Gott sei Dank hat sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet.
Lala hat in allen 3 Läufe eine herausragende Leistung gezeigt und gewann völlig verdient den Europameister Titel mit den Bestzeiten aller Magyar Agár an diesem Tag (darunter eine 31,13 und eine 31,16).  Vize Europameisterin, ebenso souverän und im Finale nur knapp 2/10 hinter Lala, wurde Ari. Auf Platz 3 konnte sich schließlich Peggy Lou schieben und E’Wicaby (die in Vorlauf und Halbfinale auch tolle 31er Zeiten gelaufen war) kam auf 4 ein, vor Fortély und Fecske. Die Magar Agár Hündinnen haben mit ihren tollen Läufen die Leistungsfähigkeit ‚unserer‘ Rasse auf der Rennbahn unterstrichen, was von den Zuschauern bei der Siegerehrung lautstark honoriert wurde.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals an Lala, Thomas und Jessi, wir freuen uns riesig für Euch! Unsere Anerkennung an dieser Stelle aber auch für Ari und Mandy und alle anderen Finalteilnehmerinnen!

Die beste in Europa 2013: Lala! (Foto: Thomas Fiedler)

Die beste in Europa 2013: Lala! (Foto: Thomas Fiedler)

Die Europameisterschaft in Versoix 2013 (aus unserer Sicht) (jl)

3 Monate bis Versoix
Nach dem Bundessieger Rennen in Gelsenkirchen ist es mir sehr schwer gefallen unserem Blog einen Bericht hinzuzufügen. Auf der einen Seite gab es einen weiteren Doppelerfolg meiner Buben zu feiern (Dobos wurde Bundessieger 2013), da es mit Phillus nur einen Mitstreiter gab, war es aber auch ein komisches Gefühl.

Schon bei dem Bundessiegerrennen im Juni waren die Jungs nicht mehr auf einem Leistungshöhepunkt und ich hatte geplant sie zum Internationalen Derby Mitte August in Hamburg wieder aufzubauen.  Aber Planung und Umsetzung sind 2 Seiten. Kleinere Verletzungen, der Ausflug zur Jahresausstellung nach Hildesheim und direkt anschliessend 10 Tage ins sehr heisse Ungarn, direkt vor Hamburg, haben eine vernünftige Vorbereitung unterbunden. Trotzdem war ich etwas perplex wie dürftig die Vorstellung in Hamburg dann ausfiel. Ich habe dazu dummerweise noch beigetragen, indem ich am Renntag in der früh jedem ein halbes gekochtes Ei „gegönnt“ habe. Das lag dann anscheinend, trotz gut 4 Stunden bis zum Vorlauf, schwer im Magen. Dobos hat sich im Finale noch klar verbessert, aber die hohe 31er war mit Blick auf die 3 Wochen später anstehende EM in Versoix trotzdem ernüchternd. Erdész lag mit seiner Finalzeit von rund 32,3 sogar eine ganze Sekunde hinter seiner Siegerzeit vom Deutschen Derby im August 2012. Guter Rat war teuer …

Letzte Vorbereitungsbemühungen
Realistisch betrachtet gab es keine Chance die Jungs innerhalb von 3 Wochen wieder an ihr Leistungsniveau vom April heranzuführen. Es konnte nur das Ziel sein sie in Versoix frischer und motivierter aussehen zu lassen. Da wir lange nicht auf Gras gewesen waren, gab es am Wochenende nach Hamburg ein Training in Oberhausen, mit je 2 480m Läufen für beide und die Erkenntnis, dass Hamburg kein Ausrutscher gewesen war. Die längere Abwesenheit von der Grasbahn hatte sogar dazu geführt, dass sie sich erstmal wieder mit dem Kurvenlauf auf Gras anfreunden mussten. Dann fällte ich die Entscheidung in der Folgewoche am Donnerstag nochmal nach Oberhausen zu gehen und ein Sondertraining einzulegen. Ziel weiteres Gefühl für’s Kurvenlaufen auf Gras aufzubauen und mit kürzeren Läufen ein wenig an der Spritzigkeit zu arbeiten. Die Vereinskollegen, die an diesem Donnerstag auch auf dem Gelände des WRV in Oberhausen zugegen waren, haben etwas ungläubig gestaunt, dass wir nur 10 Tage vor dem Rennen in Versoix jeweils 3 kurze Läufe absolviert haben … aber zumindest Erdész liess erahnen, dass er mit diesen Läufen etwas von seinem Biss zurückgewann.

Es geht los
Für Versoix waren 8 Magyar Agár Rüden gemeldet. Darunter 3 ungarische Rüden, die allesamt hoch einzuschätzen waren. Es konnte also nur das Ziel sein, in Versoix eine vernünftige Figur zu machen und es ansonsten zu geniessen zum 3.n mal in Folge (zumindest für Erdész und mich) an einem solchen Grossereignis teilnehmen zu können. Für Dobos stand die Premiere bei einer EM/WM an. Ohne grosse Erwartungshaltung hielt sich die Anspannung in den Tagen vor Versoix dann auch in Grenzen, was erstmal kein Nachteil war 😉

Leider waren die Wetteraussichten für das Rennwochenende ernüchternd. Bis einschliesslich Freitag war es noch sehr warm am Genfer See, Freitags waren im gut belüfteten Wohnmobil durchgängig 34 Grad Celsius zu verzeichnen. Die Anmeldungsprozedur am Freitag Nachmittag, zwischen 13:00 und 18:00 Uhr für alle Rassen angesetzt, lief für uns mit weniger Wartezeit, als vermutet. Es hiess alle 370 Hunde sollen zu diesem Termin erscheinen und auf eine dementsprechende Schlange hatten wir uns eingestellt.
Am Freitag Abend zog dann die erste Gewitter- und Regenfront durch. Der Samstag war Wetter technisch noch optimal, weil die Bahn nicht zu weich geworden war, es tagsüber trocken blieb und die Temperaturen angenehm waren. Samstag Abend, gegen 21:00 Uhr, zog dann aber die 2. Front über uns weg und der Regen wurde in der Nacht zum Sonntag wesentlich intensiver. Der Rennsonntag bot dann auch immer wieder Regengüsse und die schöne Bahn in Versoix hatte zu leiden. Schade, schade, aber natürlich für alle gleich und nicht zu beeinflussen. Eher unschön, der Acker auf dem 2/3 der Teilnehmer mit ihren Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten stehen mussten. Dieser verwandelte sich mit dem Regen in eine Schlammwüste.

Das Rennen der Magyar Agár Rüden
Nachdem wir auf der Hinfahrt einen Anruf mit dem Hinweis bekommen hatten, dass Bohoc, der uns in Hamburg alt aussehen lassen hatte, nicht kommen würde, war die Frage, ob es überhaupt getrennte Läufe geben würde. Voraussetzung dafür war, dass die Smiling Rose Rüden, von denen 3 gemeldet waren, auch tatsächlich auftauchen würden. Samstag Abend gab es dann Klarheit, sie waren da, allerdings gingen nur 2 zur Anmeldung. So war für Sonntag ein 6er Rüden Feld komplett, was mich sehr gefreut hat, denn so hatten die Hündinnen die Chance einen EM Titel unter sich auszutragen.
Mit nur 6 Rüden am Start, gab es für sie dann natürlich auch nur einen Vorlauf und das Finale.

Der Vorlauf
Jetzt stieg dann doch die Spannung. Mit Lauf 40 und 41 waren die MA Rüden mit ihrem Vorlauf an der Reihe. Erdész durfte sich gleich mit Pötti (Dévaj 1976 Csongor, dem WM 2.n von Mont de Marsan) messen. Hinzu kam Smiling Rose E’Sioux, den wir bisher nur in einem Video hatten laufen sehen. Neu für mich, die Startboxen wurden durch ziehen von Würfeln, die die Startkastennummer tragen, aus einem Säckchen, ermittelt. Ich zog für Erdész gleich mal die 6 und damit den schlechtesten Startkasten 😦
Gut, dass Erdész wieder etwas besser startet und nicht sofort mit signifikantem Rückstand nach dem Startkasten unterwegs ist. Er hat in Versoix sowohl im Vorlauf, als auch im Finale sehr gute Starts hingelegt. Im Vorlauf lag er am Ende der Startgeraden auf gleicher Höhe mit Pötti, der aus der 2 gestartet war …

Erdész (rot) in seinem Vorlauf, neben Pötti (weiss) und vor E'Sioux (blau)

Erdész (rot) in seinem Vorlauf, neben Pötti (weiss) und vor E’Sioux (blau) (Foto: Thomas Fiedler)

Erdész ist ein klein wenig flotter unterwegs gewesen und hat versucht, vor Pötti nach innen zu ziehen. Dieser hat ihn aber durch die komplette Kurve davon abhalten können. So gab es ein ständiges ‚Ringen‘ mit Körperkontakt, Seite an Seite durch die komplette erste Kurve und auch weiterhin auf der Gegengeraden.

... weiter Seite an Seite in HK2 Erdész und Pötti (Foto Natalie M.)

… weiter Seite an Seite in HK2 Erdész und Pötti (Foto Natalie M.)

Schön zu sehen, dass Erdész sich nicht davon abbringen liess weiter konsequent zu laufen. Auf der Gegengeraden hat der innen ungestört laufende E’Sioux die Chance genutzt, ganz nach vorn zu kommen. Im Schlussbogen fand Erdész dann noch den Weg innen durch und zog in Halbkurve 4  an Pötti und auch an E’Sioux vorbei und kam als Erster in’s Ziel, Pötti dahinter auf Platz 2.

Gut, dass wir in Versoix so tolle Hilfe hatten. Am Start hat uns die liebe Carmen geholfen und routiniert Dobos in den Kasten befördert, wie sie es auch schon sehr erfolgreich beim Bundessiegerrennen in Gelsenkirchen getan hatte. Im Ziel half Martina beim Einfangen. In der Pause zwischen den Läufen wurden  Jungs durch meine Freundin betreut und sie hat dafür gesorgt, dass sie sich erholt und entspannt haben. Toll! Ein dickes Dankeschön an Euch und alle anderen Freunde, die uns in Versoix unterstützt haben.
Dobos startete in seinem Vorlauf gegen Panon Oriental Ábel (der bei der WM in Mont de Marsan noch nicht zu den Schnellsten gehörte) und den 2.n Smiling Rose Rüden,  Elsu. Über seinen Start habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Er hat in dieser, seiner ersten Rennsaison, immer wieder bewiesen, dass er schnell reagiert und eine tolle Early-Pace hat. So startete er auch hier sehr gut und lag am Ende der Startgeraden vorn, allerdings auch ganz aussen und in der Kurve wurde er dann von Elsu attackiert und noch weiter nach außen gedrängt. Elsu wurde für diese Attacke mit einem Disq. bestraft und durfte im Finale nicht wieder antreten. Dobos musste nicht nur einen grossen Umweg laufen, die Bahn in Versoix ist extrem breit, sondern er war auch kurz außer Tritt. Ábel nutze mit einem freien Lauf innen die Chance ganz nach vorn zu laufen und sich als Erster und insgesamt Zeitschnellster (31,5x sec) für die Rote Decke im Finale zu qualifizieren.

Fiiiinaaale
Nach dem guten Auftritt der Jungs in ihren Vorläufen war nun klar, dass es ein spannendes Finale geben würde. Pötti war nicht auf dem Leistungsstand, den wir erwartet hatten und Ábel, zwar deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahr, nicht soweit voraus, dass hier nicht doch noch was für uns gehen könnte.
Nach langem Warten waren wir in Lauf 110 dann mit unserem Finallauf an der Reihe.  Ábel unter rot wählte Kasten 1 (in der Schweiz darf im Finale vom Besitzer ausgesucht werden, aus welchem Kasten er seinen Hund starten will). Carmen wählte für Dobos (blau) den 2er und ich nach kurzem Überlegen für Erdész (weiss) bewusst nicht den 3er. Ich wollte nicht meine Jungs nebeneinander laufen haben. Mein Gedanke war, Pötti entweder zwischen beiden sitzen zu haben oder noch weiter aussen, weil er unter schwarz dann ja die nächste Wahl hatte. Pötti ging in die 3 und das war (für uns) gut so 😉
E’Sioux unter gelb blieb der Startkasten 5.

Der Start der MA Rüden im Finale (Foto: Thomas Fiedler)

Der Start der MA Rüden im Finale (Foto: Thomas Fiedler)

Den besten Start erwischte Pötti, dicht gefolgt von E’Sioux, Dobos und Erdész. Ábel kam schlecht weg und fing sich direkt einen Rückstand ein.
Aber schon nach ein paar Metern waren meine beiden auf gleicher Höhe mit Pötti und auf der restlichen Startgerade konnten sie die Nase vorbeischieben. In die erste Kurve hinein waren die 2 dann in der Lage vor Pötti dicht zu machen und ihn hinter sich zu lassen.

In Halbkurve 2 Dobos (blau) und Erész (weiss) schon klar voraus (Foto: Thomas Fiedler)

In Halbkurve 2 Dobos (blau) und Erész (weiss) schon klar voraus (Foto: Thomas Fiedler)

So gingen sie dann mit einem Vorsprung von ca. 3 Längen auf die Gegengerade, Erdész voran. Diesen Abstand konnten sie auch auf der Gegengeraden halten. Ábel hat sich dort wieder etwas näher an Pötti herankämpfen können. Ich stand neben dem Startkasten und fieberte den letzten Metern entgegen. Würden die beiden ihren Speed halten und den Vorsprung ins Ziel bringen können?

Der Schlussbogen (Foto: Thomas Fiedler)

Der Schlussbogen (Foto: Thomas Fiedler)

Am Ende des Zielbogens war es klar … sie würden es schaffen. Pötti und Ábel kamen noch etwas auf und Dobos 2. Platz war ein wenig in Gefahr, aber sie gingen an 1 und 2 durchs Ziel und bei mir brach die Freude über die phantastische Leistung meiner Renner durch. Beim lautstarken Jubel über meinen Europameister Erdész und den Vize Dobos habe ich mir dann ein wenig die Stimme ruiniert *lol* … aber sowas erlebt man ja nicht zu häufig 😉

Siegerehrung Magyar Agár Rüden Versoix (Quelle: FB Andrea Gomba)

Siegerehrung Magyar Agár Rüden  (Quelle: FB Andrea Gomba)

Ein unbeschreibliches Gefühl! Ohne wirkliche Ambitionen nach Versoix gefahren und dort die ersten beiden Plätze abgeräumt. Jungs, ihr habt euch mal wieder exzellent präsentiert. Ich bin wahnsinnig stolz auf euch 🙂
Die Siegerehrung und den Ausmarsch, mit dem positiven Zuspruch und der Anerkennung von allen Seiten, haben wir dann sehr genossen.